Nach dem Genuss ist vor dem Genuss

Die Schmelztiegel dieser Welt sind meist auch die Taktgeber in Ernährungsfragen. Viele Trends und neue Ideen fassen erst in Berlin, London, New York oder Melbourne Fuß, bevor sie sich überall ausbreiten. Die Küche und unsere gesamte Art und Weise der Ernährung sind im Inbegriff, sich radikal zu verändern.

In eben jenen Schmelztiegeln lässt sich diese Veränderung bereits in den vielen neuen Restaurants und Bars feststellen. Es geht dabei um weit mehr als nur um Bio oder vegan. Immer mehr Restaurantbetreiber stellen sich die Frage, wie wir es schaffen können, nachhaltig und gesund zu essen und zu schlemmen. Denn nur auf Fleisch zu verzichten, reicht bei Weitem nicht mehr aus.

Die Bevölkerungszahlen explodieren

In jenem Maße wie die Bevölkerung wächst, schrumpfen die Ressourcen, und dazu braucht es neue Antworten. Was sollen all die Menschen essen und wie kann dies geschehen, ohne den völligen Raubbau an unserer geliebten Erde zu begehen? Wir stehen hier zugegebenermaßen noch am Anfang. Da die Politik sehr zögerlich mit diesem Thema umgeht, sind private Initiativen gefragt.

In immer mehr Restaurants werden beispielsweise nur noch Lebensmittel verarbeitet, die lokal angebaut und bezogen werden können. Idealerweise haben diese einen hohen Bio-Standard und sind fleischlos. Dies klingt für viele zunächst nach einem harten Einschnitt, ist es aber nicht. Es stellt sich die Frage, wie man nach den unbeschwerten Genussjahren zu einem neuen Genuss finden kann, der nicht nur gesund, sondern auch noch verträglich für unsere Umwelt ist.

Produkte und Genüsse können sich verändern

Ein Beispiel, wie eine Veränderung erfolgreich verlaufen kann, zeigt die Tabakindustrie. Dort, wo früher genussvoll mit Pfeifen, Zigarren und Zigaretten gequalmt wurde, zeichnen sich große Veränderungen ab. Skruf ist in aller Munde und dies im wahrsten Sinne des Wortes. Die Skandinavier kaufen Skruf schon seit vielen Jahren und auch bei uns kommt Sruf immer mehr in Mode. Bei Skruf handelt es sich um ein vollkommen tabakfreies Produkt, das genüsslich gekaut wird. Das Skruf kommt in kleinen Beutelchen daher, die es in verschiedenen Geschmacksrichtungen gibt.

Damit zeigt Skruf, dass wir mit alten Gewohnheiten durchaus brechen können, ohne dabei auf den Genuss verzichten zu müssen. Jetzt gilt es, den Erfolg von Skruf auf unsere Ernährungsfragen zu übertragen! Wer hätte es schließlich gedacht, dass aus einer Pfeife ein kleines Beutelchen werden kann und dieses obendrein auch noch besser schmeckt, gesünder ist und seine Mitmenschen deutlich weniger belastet als das Original?

Was Skruf kann, können die anderen auch!

Darum sollten wir offen bleiben, für das, was uns nun alles an neuen Ideen und Möglichkeiten begegnet. Eine Idee zu verwerfen, nur weil sie mit dem Althergebrachten bricht, ist keine gute Reaktion. Mit Neugier und Offenheit werden wir den Wandel, den die Ernährung von morgen von uns erwartet, meistern.

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